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[PS] 13 - Das Heiligtum im Eis
Geschrieben von: Ingalf Wedmannsson   
Samstag, 12. November 2011 um 20:05

Am Morgen nach dem Abschiedsfest sucht Kapitän Phileasson jene Frauen und Männer aus seinem Gefolge zusammen, die sich während der Suche nach dem zweizahnigen Kopfschwänzler besonders bewährt haben.

"Also Leute, hört zu: Wir werden mit zwei Eisseglern aufbrechen. Außer Hochwürden Shaya und mir, kommen Ingalf und seine Leute, also Rovena, Magister Isinha und Edric mit. Dazu kommen Raluf, der Moha, Crottet, Ohm Follker, Hochwürden Firutin, Cadruel und natürlich Eisenbeiß. Die Übrigen gehen mit dem Mammut nach Thorwal zurück, wo ihr auf weitere Befehle von mir wartet." Das Murren der Rückkehrer hält sich in Grenzen.

Wortlos packt der Elf seine Sachen zusammen.

Dass sie Phileasson weiterhin begleitet, damit hat Rovena nach den bisherigen Ereignissen schon gerechnet. Wortlos beginnt sie, ihre Sachen zu packen.

Mit einem kurzen Nicken und einem leichten Lächeln auf den Lippen schultert Shaya ihre Ausrüstung und begibt sich auf den ihr bekannten Eissegler.

Firutin nickt und holt seine Sachen. Er fragt sich, warum Phileasson Cadruel nicht zu "Ingalfs Leuten" zählt.

Da er sie aber nicht laut stellt, bekommt er auch keine Antwort.

Edric ist froh, trotz seiner Zurückhaltung bei der Mammutjagd weiterhin zu Ingalfs Truppe gehören zu dürfen. Stumm such er seine Sachen zusammen und begibt sich in den Eissegler seines Freundes.

Der Magier nickt. Die Entscheidung ihres Käptn erscheinen ihm logisch. Er nimmt seine Habe, zieht wieder alle dicken Sachen über und nimmt seinen bisherigen Platz im Eissegler von Ingalf wieder ein.

Wie Isinha kleidet sich die junge Frau warm an und setzt sich an den ihr schon bekannten Platz in dem Eissegler ihrer Gefährten.

Eigor packt schnell seine Habe zusammen. Dann wartet er kurz, ob Ingalf oder Phileasson noch die Besatzung der jeweiligen Eissegler bestimmen. Falls nicht nimmt er seinen bisherigen Platz in Ingalfs Eissegler ein.

"Segeln wir zusammen oder soll ich wieder voraus segeln?" fragt Ingalf den Kapitän.

"Zusammen!" bestimmt Phileasson.

"Aye!" nickt Ingalf. "Auf welchem Kurs wollen wir die Berge umfahren? Mit welcher Richtung und welchem Abstand zum Vordermann? Die üblichen Signale?"

Die Eissegler werden mit Vorräten vollgepackt, dann geht es los.

Sofern Eigor noch etwas an Naschzeug findet wird er seine reduzierten Vorräte auffüllen.

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Abgesehen von einer Begegnung mit Hunderten von kleinen, zutraulichen, schwarz-weißen Laufvögeln, die die Inseln im Südosten von Yeti-Land bevölkern, verläuft die Reise zum Heiligtum der alten Götter ohne besondere Ereignisse.

"Wie diese kleinen Vögel wohl genannt werden?" fragt sich Rovena überrascht von diesen ungewöhnlichen Laufvögeln, die anscheinend nicht fliegen können.

Auf dem Weg schaut sich Ingalf immer nach Spuren von Beorn um - er glaubt nicht, dass sich der Blender in Luft aufgelöst hat.

Eigor beschäftigt auf der Fahrt zunächst die Erkenntnis, dass die Elfen Götter haben. Auch erschreckt ihn die Nennung Prdax des Goldenen, des größten Feindes der Zwerge. Zwar scheint der Elf kein Anhänger des Drax zu sein, aber die alten Bande scheinen noch zu bestehen. Er nimmt sich vor, den Elf besonders im Blick zu behalten.

Nachdem ihn die Vögel aus seinen düsteren Überlegungen gerissen haben wendet sich der Zwerg einer angenehmeren Tätigkeit zu. Aus seinen Drahtvorräten bastelt er ein Modell des Mammuts. Das erweist sich als sehr schwierig. Immer wieder zieht er die Handschuhe aus um hier und dort zu biegen. Dann werden die Hände wieder angewärmt und der nächste Schritt geplant. Leider ist das Ergebnis für den Zwerg nicht zufriedenstellend. Leicht gereizt packt er schließlich das Ergebnis weg.

Die Zeit verläuft schleppend, da es weder viel zu sehen, noch für den Magier viel zu tun gibt. Ingalf hat den Segler unter Kontrolle. So starrt er blicklos in die weiße Wüste und macht sich seine Gedanken über die von Rovena so eindrucksvoll präsentierte Kontrolle über das Tier. Isinha versucht dabei, Parallelen zu den ihm bekannten Zaubern, mit denen Kontrolle über leblose Objekte ausgeübt wird, zu erkennen. Allerdings fällt ihm das mangels vorhandener Bücher sehr schwer. Und auspacken mag er die mitgenommenen bei dem Fahrtwind nicht.

Nach zweieinhalb Tagen auf den Eisseglern ist der nördlichste Punkt der Insel im Eismeer erreicht, eine Felsnadel.

Als sie am Ende der Fahrt die Felsnadel sieht, schwand ihr nichts Gutes …

Langsam steuert Ingalf den Segler den den Fuß der Felsnadel heran.

"Edric, nimm den Anker und wirf ihn raus, wenn ich sage, das wohl!" fordert er seinen Freund auf.

Der nickt und macht sich bereit.

Sobald er eine Spur von menschlicher oder elfischer Bautätigkeit sieht, wird er ankern, ansonsten versucht er weiter um die Nadel herum zu segeln.

Hoch auf dem 30 Schritt hohen Felsen, das Ziel der heutigen Reise, schraubt sich eine steinerne teilweise vereiste Treppe in steilem Winkel empor. An vielen Stellen sind die Stufen verwittert und weggebrochen.

Am Fuß der Treppe bringt Ingalf den Eissegler zum stehen.

"Tie'Shianna?" kommt es ungläubig aus Cadruels Mund.

"Hä?" grunzt Phileasson.

Lange schaut der Elf dem Kapitän in die Augen bevor er antwortet: "Die Stadt, die war, ist und wird sein."

Dem kann sich Eigor nur anschließen. "Was bedeutet Tieshanna?" fragt er neugierig.

"Hmm. Gemütlich!" brummt der Magier wenig überzeugend, als er hinauf sieht. "Da sollten wir uns aber gut festhalten."

"Auch nicht gemütlicher als der Turm im Orkland", befindet Rovena bei näherer Betrachtung. Eine starke Windböe, bröckelndes Gestein … ein ungesicherter Absturz dürfte lebensgefährlich sein.

Ein Geländer gibt es nicht.

Neugierig schaut sich die Geweihte der Herrin des Herdfeuers den Felsen an. Ein solches Herdfeuer werden sie in dieser unwirtlichen Gegend auf lange Zeit nicht finden. Aber das war die letzten Tage und Wochen auch nicht anders. Leicht fröstelnd zieht Shaya ihren Mantel dichter um sich und zieht ihren Schal etwas fester. Ein wenig nachdenklich sieht sie der Atemwolke nach, die aus ihrem Mund ob ihres tieferen Ausatmens kommt.

"Wohl eher festschnallen Herr Magister." meint Eigor und sieht sich nach geeignetem Seilmaterial um.

Seile sind natürlich auf den Eisseglern vorhanden.

"Und woran? An uns?" stellt Isinha die offensichtliche Gegenfrage.

Erneut wendet er seinen Blick nach oben und lässt ihn dann langsam an der Felsnadel herab gleiten. Dann setzt er sich langsam seitwärts in Bewegung, um einen Blick auf die Seiten werfen zu können. "Vielleicht gibt es auch weiter unten einen Eingang."

"Ingalf hat eine Möglichkeit ja gerade schon bei Rovena angefragt. Alternativ bin ich ein guter Kletterer und würde den Weg nach oben auf mich nehmen. Und dabei ein entsprechendes Seil mitnehmen." ruft der Zwerg dem Magister hinterher. Kann der nicht wenigstens die Antwort abwarten, ärgert er sich.

Es gibt bis auf die alte Treppe nichts, was künstlichen Ursprunges ist, so erscheint es zumindest Isinha.

"Hoch, oder?" kommt es von Raluf. "Gemach!" hält ihn Phileasson zurück. "Erstmal schauen, ob es noch mehr Interessantes gibt."

Aber das ist nicht der Fall.

Nachdem Ingalf den Aufstieg von unten betrachtet hat, geht er zu Rovena und meint zu ihr: "Also das sind gut 30 Schritt nach oben auf der Treppe knapp das doppelte, rechnen wir mal mit 60 Schritt.

Kannst Du ein 60 Schritt Seil mit Dir nehmen und hoch fliegen?

Dann das Seil oben verknoten und uns Nichtfliegern den Ausstieg erleichtern?"

"Wenn ich meine Ausrüstung zurücklasse, sollte es möglich sein", versucht die Hexe abzuschätzen. "Wagen wir es … haben wir so ein langes Seil überhaupt bei uns?" Sie schaut fragend Phileasson an.

"Wenn nich', dann wird es lang gemacht, das wohl!"

"Crottet, wir brauchen 60 Schritt Seil", sagt der nur im Umdrehen.

"Ihr Memmen!" tönt es vom Fuß der Treppe. Raluf macht sich an den ungesicherten Aufstieg.

"Wir sehen uns, wenn Du wieder unten liegst, das wohl!" ruft Ingalf. "Aber nimm wenigstens ein langes Seil mit!"

Raluf winkt nur ab und steigt zügigen Schrittes nach oben.

Cadruel folgt.

'Herr Boron, nimm ihn gnädig an, wenn er stürzt', betet Firutin stumm.

"Herrin Travia, erhebe Deinen schützenden Arm über diesen Wagehals …", seufzt Shaya und sieht ihm nach.

"Na hoffentlich kann die den Riesenkerl festhalten, das wohl, das wohl!"

Das kann er offensichtlich. Ein paarmal wackelt er, aber die Treppe scheint immer noch stabil zu sein. Oben verschwindet er hinter einer Felskante.

Als Edric sieht, dass Raluf ohne größere Probleme die Treppe hinaufkommt, schießt er alle Bedenken in den Wind und folgt ihm. Und falls tatsächlich nötig - klettern, das kann er, da ist er sich sicher!

Und offenbar hat er sich dabei nicht geirrt. Ohne größere Schwierigkeiten erklimmt der Hirte die Treppe.

Als sein Freund losstürmt, gibt es für Ingalf auch kein halten mehr. "Komm, Kawi, wir können Edric nich' alleine lassen, das wohl!"

Er eilt dem Hirten hinterher.

Der Hund kommt überraschend einfach mit der Treppe zurecht.

"Du hast es gut, mein Kleiner!"

"Könnt ihr denn nicht warten?" Verständnislos schaut Rovena ihren beiden Gefährten nach, dann schaut sie sich nach Crottet um, wo denn das Seil bleibt, dass Phileasson ihm befohlen hat zu besorgen.

Das hat sich schon Eisenbeiß geschnappt.

Eigor ruft verärgert hinterher: "Denkt ihr eigentlich auch an diejenigen, die nicht klettern können?" dabei greift er sich aus den Vorräten 20 der langen Zimmermannsnägel und seinen Hammer. Dann beginnt er den Aufstieg. Vorsichtig erkundet er die Stellen, an denen es glatt oder rutschig ist und schlägt dort die Nägel zur Hälfte in die Wand, legt das Seil ein und schlägt den Nagel dann so ein, dass das Seil umschlossen ist. Damit entsteht Schritt für Schritt ein einfaches Geländer, an dem sich die anderen nach oben hangeln können.

Kurz reißt er jeweils an den Seilen, um die Haltbarkeit zu testen.

Für ihn selbst ist die Sicherung unnötig, aber wer weiß, wie gut die Traviageweihte klettern kann. So arbeitet sich Eigor langsam, aber systematisch voran. Alle anderen müssen warten, denn Überholen ist auf der schmalen Treppe nicht möglich.

Der Magier folgt, nicht unbedingt als einer der ersten. Er hält sich an dem Seil fest und ist Eigor dankbar für diesen Einfall und die gekonnte Umsetzung.

Der Tempel

Oben auf der Spitze des Felsnadel ist ein Plateau, auf dem sich eine ehrfurchtgebietende Szenerie befindet. Eine seltsam beklemmende Stimmung liegt über dem Heiligtum, denn darum handelt es sich eindeutig.

Vier mächtige Statuen bilden einen Halbkreis um einen grauen Altarstein.

Die Statue im Osten des Altars ist das merkwürdigste und unheimlichste Steinbild, dass die Helden jemals gesehen haben. Es stellt eine Elfe in einem langen, fließenden Gewand dar, die mit beiden Händen eine Kugel hochhält und aufmerksam betrachtet. Gesicht und Kleid der Elfe ändern ständig ihre Form. Mal ist ihr Gewand so freizügig geschnitten wie das einer Rahjageweihten, mal ist es knöchellang. Ihre Gesichtszüge zeigen abwechselnd alle Lebensalter einer Elfe. Selbst der Stein, in den diese Statue gehauen wurde, wechselt laufend die Farbe und unterstreicht damit noch die schillernde Vielgestaltigkeit der Figur.

Raluf hat sich an den äußersten Rand des Plateaus zurückgezogen. "Leute, weg hier", sagt er nur zu den ankommenden Edric und Ingalf. "Hier kann man mit Mut und Stahl nichts ausrichten."

Edric bleibt wie angewurzelt stehen. Die Szenerie hat eine merkwürdige Anziehungskraft auf ihn, die ihm angst macht. Hier ist es unheimlich! "Lass uns wieder runter klettern", wendet er sich fast bettelnd an den nach ihm ankommenden Ingalf.

"Aye!" nickt Ingalf nur knapp.

"Aye, das is' echt furchtbar, kein Wunder das die Spitzohren so komisch sind, wenn das ihre Götter sind, das wohl!" Ingalf sucht sich mit weichen Knien ebenfalls einen Platz so weit weg von den Statuen wie möglich. Besorgt schaut er das Wabern der Farben und Muster an. 'Hoffentlich kann einer der Geweihten oder Cadruel was dagegen tun, das wohl, das wohl!'

Direkt am Ende der Treppe gibt es eine Spalt, wo sich der letzte Haken einschlagen lässt. Daran befestigt Eigor das Seilende.

Auch wenn Eigor in anderen Situationen aus einem Funken im Schmiedefeuer den Weltuntergang ablesen kann, bleibt er hier unerwartet ruhig. "Mut und Stahl sind nicht unsere einzigen Waffen. Wir haben auch noch unseren Verstand und unser Gottvertrauen." Angrosch hat ihn auf diese Reise geschickt und Angrosch hat ihnen durch die Elfe den Weg hierher gezeigt. Also sollen sie hier sein. Auch wenn ihm in der Nähe dieses fremden Heiligtums nicht sehr wohl ist.

Daher versucht er sich mit Gewalt abzulenken. Er sucht eine Stelle, an der er das Seil befestigen kann. Sollte er keine finden, wird er sich an Raluf wenden. "Hier hilft Deine Kraft weiter. Pack mit an."

"Na, na!" meint Isinha leicht neckend. So mutig Thorwaler auch sind, so abergläubisch sind sie.

Nachdem die anderen hochgekommen sind, fragt Raluf Phileasson: "Brauchst Du mich hier oben?" Als der verneint fragt er: "Lager aufbauen unten?"

Auf Phileassons Einverständnis macht sich Raluf wieder an den Abstieg.

"Warte, ich helfe Dir!" ruft Ingalf dem Thorwaler hinterher und macht sich mit Kawi an den Abstieg.

Edric folgt erleichtert. Die Treppe ist wesentlich weniger gefährlich als dieses Heiligtum!

Der Moha und der Nivese machen sich nach dem Anblick der Statue gleich wieder auf den Abstieg, während sich Ohm Follker interessiert die anderen Statue anschaut.

Firutin kommt am Ende der Gruppe nach oben und betrachtet die Statuen mit einer gewissen Abscheu. Götzenbilder! Das eine ist wohl mit Magie belegt, dass es sich dauernd so ändert.

Rovena kommt gerade oben an, als Raluf auch schon zum Rückzug bläst. "Wir sind nicht nur mit Stahl gerüstet", kommentiert sie den Ausruf des Thorwalers kopfschüttelnd und betrachtet das Heiligtum der alten Elfen sogleich eingehend.

Rovena fällt in der Mitte des Altarsteins eine kleine Vertiefung auf.

Kopfschüttelnd schaut Isinha den Mitstreitern nach, die nach und nach das Plateau verlassen.

Interessiert nähert der Magier sich der Statue und betrachtet sie ganz genau. Fasziniert beobachtet er den Wechsel von Farben und Mustern. Gibt es da ein sich wiederholendes Schema?

Isinha kann keines erkennen.

"Das schillert ja fast so wie Tsaras Umhang", meint Rovena beim Betrachten der Statue.

Das ist Isinha bislang noch gar nicht aufgefallen. "Du hast Recht!"

Dann wendet er sich den anderen Statuen zu und unterzieht sie nacheinander eingehenden Untersuchungen, ohne sie dabei jedoch zu berühren.

Genau gegenüber auf der anderen Seite des Altars steht eine aus schwarzem Stein gehauene Staue. Sie stellt eine Elfe mit Luchskopf dar. Cadruel kennt Erzählungen über die gnadenlose Göttin, Zerzal.

Neben der dunkeln Statue wurde aus einem mächtigen roten Felsblock die Gestalt eines Drachens gemeißelt. Zu seiner Rechten steht das Marmorbild einer Figur, die mit verbundenen Augen dargestellt ist. In der einen Hand hält sie ein Füllhorn, in der anderen ein Schwert.

In jede der Statuen ist ein großer Edelstein eingelassen.

Die junge Frau folgt dem Magier bei seinem Rundgang um den Altarstein, auch sie betrachte die mutmaßlichen Abbilder der alten Elfengötter interessiert und aufmerksam. "Diese großen Edelsteine reagieren bestimmt mit dem, den wir dabei haben", vermutet Rovena nachdenklich.

"Vielleicht. Probieren wir das gleich, oder erst morgen früh aus?" erwidert Isinha.

"Das soll Phileasson entscheiden", meint die junge Frau mit einem kurzen Blick auf den Kapitän.

Kapitän Phileasson geht direkt zum Altarstein, kniet nieder, betet still und legt einen seiner goldenen Armreifen als Opfer auf den Stein. Dann eröffnet er den Helden: "Bis zum nächsten Sonnenaufgang müssen wir hier oben warten. Erst dann werden uns die alten Götter den rechten Weg zum Himmelsturm weisen, so hat es mir Galandel gesagt."

Mit schmalen Augen hat Firutin den Kapitän beobachtet. Der betet doch nicht etwa zu diesen Elfengötzen? Und was soll das mit dem Armreif? Er verschränkt die Arme vor der Brust und sucht Shayas Blick. Die Geweihte der Travia kann doch so etwas auch nicht unwidersprochen lassen.

Shaya beobachtet die Szenerie sichtlich irritiert. Ein Thorwaler, der zu fremden, altelfischen Göttern betet, ist kein alltäglicher Anblick.

Dann aber entsinnt sie sich der Lehren, die sie als Novizin so oft gehört und rezitieren musste.

"Dies sind sehr alte Götter, die die Elfen angebetet haben. Wenn wir ihre Hilfe haben wollen, so müssen wir ihnen den gebührenden Respekt erweisen. Und wenn diese alten Götter es wollen, dass wir hier warten und ihnen so die Ehre erweisen, dann sei es so." Dann wendet sich Shaya an die verbliebenen Kletterer und schaut sie mit ernster Miene an: "An Phileassons Zwölfgöttergläubigkeit will hier doch nicht allen Ernstes irgendjemand zweifeln, oder?" In ihrer Stimme liegt etwas, das keinen Widerspruch duldet.

Der Magier hebt wortlos abwehrend die Hände. 'Und selbst wenn, wen interessiert's?' fragt er sich dabei. Auch er selbst glaubt natürlich im üblichen Rahmen an die Zwölfe, ansonsten ist es aber seine ursprüngliche Ahnenverehrung, die ihm die Kraft gibt, die viele andere aus den Tempelbesuchen ziehen …

"Nicht an seinem Glauben, aber an seinem Sinn!" Sehr direkt schaut Cadruel die Geweihte an.

Firutin jedoch ist skeptisch, was er auch mit einem "Hmm" zum Ausdruck bringt. Bisher hat sich Phileasson nicht als so gläubig gezeigt. "Alte Götzen, nicht Götter", korrigiert er außerdem. "Wahre Götter gibt es nur zwölf."

Eigors Unwohlsein verstärkt sich, als er hört, hier die ganze Nacht verbringen zu müssen. Er folgt den anderen nach unten und wird die Nacht im Lager verbringen.

"Aha." grummelt Isinha und zieht seinen Mantel fester um sich. "Hier ist es aber ziemlich ungemütlich, Käptn." erwidert der Magier leise, richtet sich aber für den Aufenthalt über Nacht ein.

"Wat mutt, dat mutt!" erwidert Phileasson nur.

"Wir können uns doch gegenseitig wärmen", schlägt die Hexe mit einem feinen Lächeln vor, auch sie hat vor, die Nacht hier oben zu verbringen. Sie hat ihre wärmende Ausrüstung dabei und wenn man eng aneinander rückt, sollte das doch gegen die Kälte genügen.

Der Magier lupft eine Augenbraue, sagt aber nichts. Die Vorstellung, mit Ohm Follker oder Phileasson eng aneinander zu rücken, behagt ihm nicht sonderlich. Und Rovena? Tja, das ist wohl etwas ganz anderes …

Sein Blick verklärt sich ein wenig, als er - wie bereits zuvor auf ihrer Reise - an ihr erstes Zusammentreffen denkt.

Der Skalde fängt an, auf und ab zu gehen. Er murmelt dabei vor sich hin.

Natürlich schaudert es sie, dass sie nun hier oben offenbar eine Nacht verbringen muss, in der die Schwingungen alter Zeiten stärker wirken. Und sie weiß auch, dass es Gottheiten gibt, die den Erzählungen der Elfen oder Zwerge älter sein müssen als die der Menschen. Und glauben die Novadis nicht an Rastullah? Es mag andere Gottheiten geben, doch die Zwölfe leiten und lenken die Geschicke Deres - daran hat sie nicht den Hauch eines Zweifels.

"Ich bleibe hier als Dienerin und Repräsentantin der Zwölfe. Die Zwölfe wachen über uns."

"Nein, sie wachen über sich und nutzen Euch für sich aus, glaube mir."

Das süffisante Lächeln im Gesicht ist bei dem Elfen nicht zu übersehen.

Firutin sieht ihn verächtlich an. Ausgerechnet der, der noch nie zu den Göttern gebetet hat und nie ihre Nähe gespürt hat, will so etwas wissen. Er fragt sich, ob Cadruel wirklich von seinen absurden Behauptungen überzeugt ist oder ob er nur Streit in die Gruppe bringen will.

Shaya hebt beide Augenbrauen und unterdrückt eine spontane Gegenäußerung, die womöglich weniger freundlich ausgefallen wäre. Doch hier in der Wildnis, in fremden Gefilden ist ein Streit ob der Ignoranz und Unkenntnis eines Elfen, dem die Götter erkennbar fremd sein müssen, völlig sinnlos.

"Die Zwölfe wachen über uns - auch an diesem Ort. Und sie haben sich im Laufe der Zeitalter immer wieder Sterbliche erwählt, die für sie gestritten haben. Wir nennen es Willen der Götter, dem wir alle unterworfen sind. Du musst nicht an die Zwölfe glauben, aber ich erwarte von Dir, dass Du unseren Glauben respektierst", erwidert die Geweihte.

"Ich respektiere Euch, Euer Leben und Eure Fähigkeiten, das muss reichen. Ihr respektiert meine Meinung auch nicht"

"Ich respektiere, dass Du nicht an die Zwölfe glaubst. Was ich nicht respektiere, ist, dass Du schlecht über die Zwölfe redest. So, und nun lass uns sehen, was sich hier tut", beendet Shaya die offenbar fruchtlose Diskussion.

Cadruel hebt die rechte Augenbraue. "Ach was."

"Nur, weil einige von uns nicht an die Zwölf glauben, heißt es nicht, dass sie nicht existieren. Und ihre Existenz liegt - nach allem was wir wissen - nicht in unserem Glauben begründet." versucht Isinha die Situation ein wenig zu entschärfen. "Und ein jeder hat Recht, nur auf seine Weise." Es macht für ihn keinen Sinn, wenn die beiden Geweihten, der Elf und womöglich noch andere sich über den Sinn oder Unsinn von "Gebeten" zu "fremden Göttern" streiten.

Firutin merkt zwar, dass Isinha vermitteln will, findet aber, dass Cadruel überhaupt nicht Recht hat, auch nicht auf seine Weise.

"Ich bleibe auch", sagt Firutin. "Aber ich werde nicht zu den Götzen beten und" - er blickt nochmal zu dem Armreif - "ihnen auch nicht opfern."

"Götzen, Götter? Du kennst die Welt nicht."

'Aber du, wie?' denkt sich Firutin, der den arroganten Kommentar jedoch mit Schweigen beantwortet.

"Bruder Borondino, wir wollen uns hierüber nicht entzweien, oder?", lächelt Shaya den Borongeweihten an. "Und ich bin mir sicher, dass uns die alten Elfengötter nicht zürnen werden, wenn wir genauso festen Glaubens in die Zwölfe bleiben, wie wir es immer waren."

Firutin blickt finster und schweigt. Es ist ihm unbegreiflich, wie eine Geweihte von Elfengöttern reden kann, die auch noch helfen oder zürnen würden. Er hatte bisher nicht besonders viel mit der Kirche der Herrin Travia zu tun, aber er ist sich ziemlich sicher, dass auch die normalerweise nicht behauptet, es gäbe noch andere Götter.

"Hier wirst du den bernsteinfarbenen Edelstein hineinlegen müssen", lässt sie Phileasson wissen und zeigt auf die kleine Vertiefung. "Ich denke, dann wird uns der weitere Weg zum Himmelsturm gezeigt werden."

"Mag sein!" brummt der nur. Wohl scheint sich Phileasson hier nicht zu fühlen.

In der Nacht, als Rovena eng an Isinha angekuschelt die Augen zugefallen sind, träumt die Hexe, wie sie noch nie geträumt hat:

Zuerst glaubt sie, lange Zeit auf der unregelmäßigen Oberfläche einer Felsnadel zu sitzen. Dann erscheinen Gestalten, die mit bloßen Händen die Oberfläche des Felsens glätten, die Statuen und den Altarstein modellieren. Sie fügen prächtige Edelsteine in die Statuen ein. Minutenlang sieht sie einen gelblich glühenden Edelstein auf dem Altar liegen. Lichtblitze scheinen über das Plateau zu zucken. Immer wieder erscheint die Vision einer aufgehenden Sonne. Die Träumende tritt an den Rand des Heiligtums und blickt die steile Felswand hinunter. Dort liegt ein großes Schiff mit dem Emblem einer geflügelten Sonne auf den Segeln vertäut. Dann erscheint eine Elfe mit Tränen in den Augen und nimmt den glühenden Stein vom Altar. Der Traum bricht ab.

Als Rovena erwacht, bleibt alles klar in ihrem Gedächtnis.

Verstört schlägt sie die Augen auf und richtet sich rasch auf. Rovena schaut sich um. War das alles nur ein Traum? Sie schüttelt Isinha neben sich leicht an der Schulter, sie muss ihm von diesem Traum, der ihr von wem auch immer geschickt wurde, berichten, bevor die Details ihrem Gedächtnis verloren gehen. "Isinha!" ruft sie leise. "Ich habe sie gesehen, diejenigen, die dieses Heiligtum geschaffen haben!"

Der Magier ist schon wach, bevor sie seinen Namen vollständig ausgesprochen hat. In seiner lange zurück liegenden Zeit als Sklave hat er sich den leichten Schlaf angewöhnt und auch in den Jahren danach nicht verlernt.

"Ja?" fragt er nur, als er merkt, dass keine direkte Gefahr droht, setzt sich auf und sieht die Hexe an. "Guten Morgen!" erwidert er und hört sich ihre Geschichte an.

Rasch berichtet sie ihrem Gefährten von dem Inhalt dieses seltsamen, eindringlichen Traumerlebnis. "Der Stein muss auf dem Altar gelegt werden, wie ich es mir gedacht habe. Und was dann geschieht die aufgehend Sonne spielt bestimmt eine Rolle, auch die Segel des Elfenschiffs trugen das Emblem einer geflügelten Sonne! Trauer scheint die Elfe erfasst zu haben, die den glühenden Stein vom Altar nahm! Warum nur?" sprudelt es aus der jungen Frau heraus.

"Erstaunlich", kommentiert Shaya die Erzählungen Rovenas. "Mir scheint, hier lernen wir eine Menge über die Geschichte der alten Elfen."

"Das ist vielleicht auch unsere nächste Aufgabe", erwidert die Hexe schnell und richtet ihre Aufmerksamkeit wieder auf Isinha.

"Hmm. Ich kann mir denken, dass die Sonne vielleicht mit ihrem Licht aus einem ganz bestimmten Winkel einen Lichtreflex mit dem Stein als eine Art Prisma erzeugt, der dann auf die anderen Steine hier trifft und so etwas in Gang setzt." vermutet Isinha sofort. "Komm, wir haben nicht viel Zeit."

"Das könnte sein!" stimmt Rovena ihm zu und erhebt sich, um Phileasson zu wecken.

Es ist noch vor Sonnenaufgang, aber das Sternenlicht erlaubt Orientierung. "Wasislos?" kommt es verschlafen von Phileasson.

"Kapitän!" ruft sie ihn. "Schnell, wenn die Sonne aufgeht, muss der Stein in der Vertiefung des Altars liegen!"

"Hä?" macht der nur, als er sich aufrappelt.

"Gib mir den Stein!" erwidert Rovena nur, sie schaut besorgt nach Osten, ob sich die Sonne schon zeigt.

"Warum?" Der Kapitän scheint noch nicht ganz wach zu sein.

Rovena erzählt Phileasson von ihrem Traum und was Isinha bezüglich der Edelsteine vermutet.

Firutin ist inzwischen auch aufgewacht und hat zugehört, ohne sich dazu zu äußern. Isinhas Vermutungen hat er aber auch gar nicht so richtig verstanden.

"Träume sind Wegweiser", meint Phileasson nachdenklich und schaut dabei zu Shaya.

"Ja, das sind sie bisweilen. Und Rovenas gehört dazu, davon bin ich überzeugt."

Er nimmt den gelben Stein aus seiner Gürteltasche und legt ihn in die Vertiefung in die Mitte des Altarsteins. Nun beginnt das Warten auf den Sonnenaufgang.

Ohm Follker leckt sich vor Aufregung die Lippen.

Als die Sonne aufgeht, bricht sich ihr Licht in den Edelsteinen der Statuen und wird zu vier Strahlenbündeln geformt, die sich genau im Edelstein in der Mitte des Altars treffen.

Hier verschmelzen die vier Strahlen zu einem einzigen gleißenden Lichtfinger, der nach Nord-Nord-Ost weist.

"Na ja, oder anders herum." kommentiert Isinha leise das Schauspiel, das sich diametral entgegen seiner Vermutung abspielt.

Mit angehaltenem Atem beobachtet Rovena die Lichteffekte und tritt, nachdem der gleißende Lichtstrahl nach Nord-Nord-Ost weist, wie in ihrem Traum an den Rand des Plateaus und blickt die steile Felswand hinunter, als erwarte sie dort unten das geheimnisvolle Schiff mit dem Emblem einer geflügelten Sonne auf den Segeln vertäut liegen zu sehen …

Dort unten ist nur das Lager der anderen.

"Was für ein Schauspiel", staunt die Traviageweihte. "Hier sind alte Mächte am Werk, die sich unserem bisherigen Wissen bei weitem entziehen."

Der Boroni schüttelt entschieden den Kopf. "Es ist Praios Licht, das uns den Weg weist", bemerkt er.

So euphorisch die Geweihte ob dieses Spektakels auch ist, so unbehaglich fühlt sie sich auf der anderen Seite, denn Firutin hatte mit seiner konservativen Deutung der Welt der Götter eigentlich nicht Unrecht. Sie nimmt sich vor, beizeiten Elgar zu fragen, ob dies nicht auch das Werk oder Wirken eines oder mehrerer Magier sein kann. Denn an etwas anderes fernab der Zwölfe wagt sie zunächst noch nicht so recht zu glauben.

Derweil im Lager

Der Lichtfinger ist auch unten im Lager zu sehen.

Als Ingalf bei Sonnenaufgang aus dem Iglu kriecht und sich noch müde die Augen reibt, sieht der den leuchtenden Strahl oben aus dem Elfentempel nach Norden weisen.

Schnell holt er ein Pergament aus dem Iglu und malt die Richtung des Strahls in eine provisorische Karte ein.

Eigor hat die Nacht über ruhig geschlafen. Gut, dass er nicht dort oben geblieben ist. Mit der aufgehenden Sonne erwacht er und macht sich fertig für den Tag. Er will bei Tageslicht nochmal das Heiligtum besuchen.

Da erblickt er den Lichtfinger. Zwar ist ihm noch nicht klar, woher der Strahl kommt, aber die Bedeutung geht ihm schnell auf. Das ist der Wegweiser zum Himmelsturm.

"Alles aufwachen! Wir haben unseren Wegweiser." ruft er laut.

"Moin, Kurzer! Auch schon wach?" fragt Ingalf der sich über seinen Plan gebeugt hat.

"Nein, ich schlafwandle und rede dabei laut vor mich hin. Leg Dich ruhig wieder aufs Ohr!" antwortet Eigor. Dabei bewegt er sich zielstrebig auf die Treppe zu.n

Verschlafen guckt Edric in den Himmel. "Noch weiter ins Eis?" fragt er skeptisch, als er den Lichtstrahl richtig gedeutet hat.

"Sieht so aus", erwidert Raluf.

"Aye, da hat der Himmel wohl den besten Halt, das wohl, das wohl!" antwortet Ingalf und rollt des Pergament mit dem Kurs zusammen. "Lass uns das Lager abbauen. Ich denke wir werden bald aufbrechen."

Mit Raluf beginnt er alles für die Weiterfahrt vorzubereiten.

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Und eilt nach oben. Seine Neugier ist zu groß.

"Alles klar unten?" will Phileasson nur wissen.

"Jetzt sollte jeder wach sein. Die Nacht war ruhig." kurz antwortet der Zwerg auf die Anfrage. Er wirkt aber dabei abgelenkt. Das Licht aus dem Heiligtum fasziniert ihn.

"Mal sehen was passiert." Er sucht einen Stein vom Boden und wirft ihn durch den Lichtbogen.

Kurz wird der Strahl unterbrochen. "Keine Spielchen!" knurrt Phileasson. "Los, runter und ab!"

"Wollen wir nicht erst noch die Statuen weiter untersuchen?" fragt der Magier, als ihr Käptn so überhastet zum Aufbruch ruft.

"Wir wollen ein Rennen gewinnen!" ist Phileassons einfache Antwort.

Umso mehr wundert es Firutin, dass man Beorn so eine tolle Spur hinterlassen will. Man könnte ja auch den Bernstein verstecken oder so … doch mehr stört ihn eigentlich, dass die Götzenbilder hier einfach stehen bleiben sollen, mitsamt Altar. Aber Phileasson wird bestimmt nicht zulassen, dass man sie zerstört, weil dann ja der Blender nicht hinterher käme. Innerlich seufzend macht sich der Geweihte an den Abstieg.

Ach ja. Sie machen das hier ja alles nicht nur zum Spaß …! So zuckt Isinha nur mit den Schultern und macht sich ebenfalls an den Abstieg zum Lager.

Unten angekommen hilft er beim restlichen Abbau und nimmt dann schweigend seinen Platz im Segler ein.

Fast ein wenig enttäuscht wendet sie sich ab, sucht ihre Sachen zusammen und macht sich mit den anderen an den Abstieg, um ihren Platz in dem Eissegler einzunehmen. Aus dem Streitgespräch über die Götter hält sie sich heraus, sie hat gesehen, wie diese Felsnadel mit bloßen Händen gestaltet wurde, sehr mächtige Wesen müssen es gewesen sein, die dazu in der Lage waren und es sind bestimmt nicht die Zwölfe gewesen, die diese vier Statuen und den Altarstein gestaltet haben …

Grummelt beginnt der Zwerg mit dem Abstieg. Dabei könnte ein aufmerksamer Zuhörer Worte wie "Ignorant, Forschung, Elfenwerk …" hören.

Unten angekommen schaut sich der Zwerg um, was noch zu tun ist. Ist das Lager abgebaut, packt er schnell sein Bündel und besteigt den Eissegler wie am Vortag.

"Ich denke, ich muss Dich bald schützen, Nordmann!"

"Ja ja, das hast Du schon mal gesagt, das wohl!" murmelt Ingalf während er in den Eissegler klettert.

Letzte Aktualisierung am Samstag, 12. November 2011 um 20:16
 



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