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| [FdD] 01 - Von Festum nach Warunk |
| Geschrieben von: Lauriel Schneeflocke | |||
| Samstag, 15. Juli 2006 um 19:04 | |||
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In Festum hält die Gruppe nichts mehr, nachdem die Sache mit Tyros Prahe geklärt ist. Andererseits haben sich alle aneinander gewöhnt, wenn nicht angefreundet, und so beschließen die fünf Helden Cadruel, der Elf, Ouroborox, der Zwerg, Lauriel, die Halbelfe, der Söldner Cuilyn und der Magier Banjew, sich mit ihrer Kaleschka Richtung Süden aufzumachen. Gerade Lauriel ist begierig, den Rest des aventurischen Halbkontinents kennenzulernen. Gerade Lauriel will aus Festum weg. Sie ist diese unübersehbare Menge an Menschen nicht gewohnt. Nach ein paar Tagen des Staunen und Bewunderns, sind ihr die vielen Sinneseindrücke zu viel geworden und sie sehnt sich nach Ruhe und Stille. Auf ihren Streifzügen mit Cuilyn durch die Stadt ist sie an vielen Geschäften stehen geblieben und hat in alle möglichen Auslagen geschaut, hier etwas aufgehoben und genauer betrachtet, hier etwas unbekanntes probiert. Viel Kaufen konnte sie nichts, da ihr ganzes Bargeld in der Kaleschka steckt und es ihr dann auch schon peinlich war immer von Cuilyn eingeladen zu werden. Bei einem Spaziergang, der sie durch die Stadt führte, hat sie aus diesem Grund auch Achaz Ring verkauft, der ihr ja nach Luzelins Aussage nicht viel helfen würde. Der Händler hatte ihr beim Verlassen des Geschäftes noch einen schönen Tag gewünscht und ihr lächelnd (grinsend) die Tür aufgehalten. Ein sehr höflicher Mensch. Und er hat ihr einen guten Preis für den Ring gezahlt, nachdem Lauriel ihm den Effekt an seiner wirklich nicht besonders ansehnlichen Magd gezeigt hatte. Cuilyn, der mitgekommen war, konnte konnte einen anerkennenden Pfiff nicht unterdrücken. Einen Geldsack mit 50 Dukaten legte der Juwelier auf den Tisch. 'Aber nun ist auch genug!' denkt die blonde Firnelfe als sie endlich aufbrechen. 'Wenn ich doch nur ein Ziel hätte. In den Norden wieder Eis und Schnee sehen, in den Süden die Heimat meiner Mutter besuchen, in den Westen quer durch das Land zu der Stadt aus der Cuilyn stammt und die noch größer ist? Ich weiß es nicht, aber erst einmal weg aus dieser Stadt!' Cadruel kommt nach seinem Bummel durch Festum zur Kaleschka und seinen Gefährten zurück. Auf seinem Kopf wippt ein schwarzer Hut mit breiter Krempe, in dem Hutband steckt eine violette Feder. Den Holzspeer in seiner Hand verschnürt er fest an seinem Pferd. Cuilyn, der ja immer eher praktisch denkt, besorgt einen Topf, eine Pfanne und eine Eisenkanne, die er im Stauraum der Kaleschka unterbringt. "Dann brauchen wir in der Wildnis nicht immer kalten Proviant zu essen, du kannst doch gut kochen," meint er lächelnd zu Lauriel. Die Elfe sieht ihn bewundernd an: "Woran man bei so einer Vorbereitung denken muss, ich hätte so etwas glatt vergessen." Bei einem Händler füllt er seinen Köcher mit frischen Pfeilen auf. "Ouroborox, haben wir Werkzeug falls wir mal was reparieren müssen?" Ouroborox hat die Zeit in der Stadt genutzt um die Kaleschka mal richtig überholen zu lassen. Die Fahrt vom Nordland und die Wochen im Wald haben doch Ihre Spuren hinterlassen und auch die Zugtiere brauchen neue Hufeisen. Ouroborox lässt sich auch von ein Handwerker fachmännisch beraten, welche Werkzeuge man für mögliche Reparaturen einer Kaleschka benötigen würde und wird diese dann auch in der Stadt besorgen. Natürlich wird auch auf die Qualität geachtet. Als die Kaleschka fertig ist, liegt auf der Ladefläche ein Bündel mit Hammer, Meißel, Zangen, kleinen Sägen, Keilen und vieles mehr was der reisende Handwerker benötigt. Banjew hat die Zeit in Festum genossen. Bei den Hexen war es ja sehr schön und auch lehrreich gewesen, aber ein ganzes Leben im Wald zu verbringen, das ist dann doch nicht nach seinem Geschmack. Neben einem neuen Ledergürtel - aus dem alten waren die Blutflecken vom Kampf gegen Zurbaran nicht herausgegangen - hat Banjew sich noch ein kleines leeres Buch und fünf Kohlestifte gegönnt. Bei der Abfahrt sitzt er hinten in der Kaleschka und schreibt etwas hinein. Auf dem Titel des Buches prangt in silbernen Lettern 'commentarium'. "Jetzt wäre Achaz' Stift praktisch" sagt Banjew zu niemandem im speziellen, "so wie das hier wackelt, bringt man ja kaum ein Wort vernünftig zu Papier."
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| Letzte Aktualisierung am Sonntag, 31. Januar 2010 um 18:26 |